Sicherheit

Sind Quantencomputer eine Gefahr für den Bitcoin? Welche Möglichkeit des Angriffs auf das Netzwerk gibt es dennoch?


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Können Quantencomputer (QC) den Bitcoin Zerstören?


Quantenkryptographie ist sehr Komplex daher überlasse ich dises Thema den experten (mein vorheriger artikel hatte einige mängel:). Es folgen verschiedene Artikel und Videos, zum Thema Postquantum Kryptographie.

Artikel:

Ein 3 seitiger Golem Artikel über die Bedeutung von Quantencomputern für die Kryptographie:

Quantencomputer das Ende von RSA und co.

BTC-Echo hat zu diesem Thema diese beiden Artikel veröffentlich:

Die Quantencomputer kommen! ist das Bitcoins Ende? Teil 1

Die Quantencomputer kommen! Ist das Bitcoins Ende? Teil 2

 Videos:

Die Video Inhalte überschneiden sich Inhaltlich, auch zum besseren Verständnis, wie Quantenphysik funktioniert.

 Playlist von Breaking lab über Quantenphysik und Quantencomputer.

 

 

Dr. Julian Hosp  über Quantencomputer und Bitcoin Sicherheit:

 

 

Andreas Antonopoulos with two statements about quantum computing and the impact to Bitcoin network.





Welche Attacken gibt ist dennoch wie sicher ist das System wirklich?


Mögliche Gefahr für das Netzwerk ist zum Beispiel ein Weltweiter Stromausfall, durch eine starke Sonneneruption. Bei diesem Scenario hat die Menscheit allerdings ganz andere Probleme, als die Notwendigkeit einer Währung, die nach Wiederherstellung der Infrastruktur wieder in betrieb gehen kann (wobei die Hardware im betroffenen Gebiet zerstört sei). Es gibt einige Mining anlagen unter der Erde, die gegen solch ein Scenario für begrentzte Zeit abgesichert sind. Dabei steigt die Gefahr der Zentralisierung und damit der Möglichkeit, einer sogenannten 51% Attacke, wenn ein Miner mehr als 50% der Hashpower hat, kann er bestimmen was in den Block geschrieben wird und beispielsweise Doppelbuchungen ausführen oder bestimmen welche transaktionen genehmigt werden und welche verhindert werden.

Nun gibt es aber auch noch die difficulty, die sich nicht sofort anpasst an die Rechenleistung im Peer to Peer Netzwerk, was zur Folge haben wird, dass viel mehr zeit vergehen müsste um den nächsten Block zu finden. Da der Miner auch kein Interesse am verlust des Vertrauens der Öffentlichkeit in den BTC hat, wird er keine böswillen absichten haben, außer im interesse sehr profitabel zu minen! Mögliche Manipulationen könnten später analysiert werden, da die Bitcoin Blockchain im speziellen öffentlich ist.

Eine weitere mögliche Attacke wäre die Erebus Attacke, bei der die Nodes über einen Zeitraum von bis 30 bis 45 Tagen mit falschen Informationen versorgt werden, dabei ist das Ziel der Attacke das Netzwerk zu partitionieren. Die Erebus Attacke kann leicht verhindert werden indem der Node über das Tor Netzwerk, eine .onion Adresse kommuniziert. Im Blockexplorer kann überprüft werden, wie viele Nodes (Knotenpunkte / Peers) im Netzwerk aktiv sind und ob sie über Tor kommunizieren.